osteopathisch geschulte Sattelanpasserin
Saskia Groth

Schon gewusst?

                                                                                                              


M. spinalis ( Dornfortsatzmuskel) einer der wichtigsten Rückenmuskeln. Dieser leidet oft unter einem zu engen Sattel (wird gequetscht und atrophiert, dadurch entstehen diese Kuhlen hinter dem Schulterblatt) nicht wie angenommen nur der M. trapezius part thoracis.

Der M. spinalis übernimmt eine wichtige Rolle, seine Funktionen : Fixation von Rücken und Hals sowie das Heben und Seitwärts biegen des Halses.

Wird dieser Muskel bei seiner Tätigkeit behindert merken wir es u.a. wenn die Pferde nicht locker über den Rücken laufen, sich verwerfen oder sich nicht biegen lassen wollen.



Einzelnd aufstehende Haare sind u.a. ein Zeichen von Schmerz/Flucht.

z.B. nach dem Reiten im Bereich der Sattellage (häufig im Widerristbereich), oder oberhalb am Sprunggelenks.

Diese können nicht gesteuert werden, vergleichbar wie bei Hunden.



Haltemuskeln, wenn wir ein Pferd in Selbsthaltung reiten möchten, müssen wir dabei beachten, dass die nötigen Muskeln öfter Entspannungsphasen benötigen. Gerade in der Aufbauphase.

Pferde empfinden wie wir, wenn wir z.B unseren ausgestreckten Arm horizontal einige Minuten vom Körper weg strecken und halten (mit oder ohne Gewicht), ein weiterer Vergleich ist es sich in Hockstellung an die Wand zu lehnen. Dort benutzen wir in den Oberschenkeln auch unsere Haltemuskeln. Zählen Sie einfach wie lange es dauert bis ein Brennen einsetzt und wie Verhalten wir uns nach dem Lösen dieser Stellung?!



Zeichen von Überanstrengung, Aufmerksamkeit ist gefragt.

Die bekanntesten Anzeichen von Überforderung, Überanstrengung oder sogar Verspannungen:


  • Zügel aus der Reiterhand ziehen (abgesehen vom verlangen nach Gras)
  • Kleine Nickbewegungen beim Reiten
  • Verwerfen
  • Davon rennen
  • Auf den Zügel lehnen
  • Einrollen
  • Lassen sich nicht gern Anfassen oder Putzen
  • Lautes und tiefes Ausatmen in der Bewegung



Die Sattellage



Bei der Passformüberprüfung gibt es einige Punkte zu beachten.

  • Besitzt das Pferd mehr Schulter oder Knieaktion, dies ist bei der Einzeichnung zu beachten
  • Der Verlauf der 18. Rippe
  • Eine Handbreite Platz am Widerrist
  • 2-3 Fingerbreit platz neben den Dornfortsätzen
  • Da der Sattel nicht auf dem Rippenbogen aufliegen darf, ist es hilfreich den Übergang von dem M. longissimus thoracis zum Rippenbogen einzuzeichnen



Selbst ein gut sitzender Sattel kann zu Problemen führen, auch hier muss man einige Sachen beachten. Wie z.B. die natürliche oder erworbene Schiefe, das Bauchpendel, artrophie oder hypertrophie der Muskel, ...


 
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